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Ernennungen

Votum zum Namen. Mehr...


Die Überlegungen der Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte







Zwei Möglichkeiten stehen zur Wahl
















DIE ENTSCHEIDUNG







Der Name der neuen Gemeinde



























Der Pfarrgemeinderat wird im November 2009 gewählt



Die Wahl des Kirchenvorstandes


Vor der Fusion werden in allen drei Gemeinden Pfarrversammlungen stattfinden






Im Vorgriff auf die Fusion am 1.1.2010 wurden die Seelsorger schon zum 1.9.2008 für alle drei Gemeinden ernannt:
Pfarrer Heribert Meurer zum leitenden Pfarrer, also auch zum Pfarrer von St. Johannes in der Neuen Stadt,
Pfarrer Markus Hoitz zum Pfarrvikar,
Diakon Bernhard Tatzel zum Diakon,
Pastoralreferent Tom Döker zum Pastoralreferent und
Kaplan z.A. Noel Akplogan zum Kaplan z.A.,
jeweils für alle drei Gemeinden."
Aus Drei mach eins
Wie sich die Dinge entwickelten
Am 14. April 2008 fand die Vollversammlung aller Gremien unseres Seelsorgebereichs statt. Die beiden Pfarrgemeinderäte der Pfarre St. Johannes und der Pfarreiengemeinschaft St. Brictius/Christi Verklärung, die drei Kirchenvorstände der drei Gemeinden und das Seelsorgerteam des Seelsorgebereichs trafen sich, um über die zukünftige Organisationsform unseres Seelsorgebereiches zu beraten.
Es waren zwei Modelle vom Erzbistum vorgegeben: die Pfarreiengemeinschaft und die Fusion unserer drei Gemeinden zu einer neuen Gemeinde.
Nochmals kurz eine Erläuterung zu den beiden Modellen:
- In beiden Formen gibt es nur 1 Pfarrer und nur 1 Pfarrgemeinderat.
- Der Unterschied liegt zum einen darin, dass bei einer Pfarreienemeinschaft die drei Pfarrgemeinden juristisch erhalten bleiben, und zum anderen jede Gemeinde ihren eigenen Kirchenvorstand behält. Dieser örtliche Kirchenvorstand tritt aber alle finanziellen, baulichen und personellen Kompetenzen an einen sog. Kirchengemeindeverband ab, also sozusagen an einen „Über-Kirchenvorstand“, der aus je zwei Mitgliedern der drei Kirchenvorstände gebildet wird. Es wird nur 1 gemeinsamen Haushalt geben, den nicht die drei Kirchenvorstände, sondern der (übergeordnete) Kirchengemeindeverband aufstellt. Der einzelne (örtliche) Kirchenvorstand hat nur noch die Zuständigkeit für die Immobilien, also für die Bauten und Erbbaupachten der betreffenden Gemeinde.
- Bei einer Fusion der drei Gemeinden zu einer neuen Pfarrgemeinde wird dagegen nur 1 Kirchenvorstand gewählt, der für die gesamte neue Gemeinde zuständig ist.
Am 14. April fiel dann nach einem Gespräch, an dem auch ein Vertreter des Generalvikariates teilnahm und das in einer ruhigen und wohltuenden Atmosphäre verlief und bei dem sich alle Beteiligten spürbar ihrer Verantwortung bewusst waren, folgende Entscheidung:
Von den sechs Gremien – also drei Kirchenvorstände, zwei Pfarrgemeinderäte und das Seelsorgerteam – votierten alle für die Fusion unserer drei Gemeinden zu einer neuen Gemeinde, vier der sechs Gremien einstimmig, zwei mit einigen Gegenstimmen.
Dieses Votum werde ich unserem Bischof zuschicken, und er wird dann mit großer Sicherheit diesem Votum folgen und die drei bisherigen Gemeinden auflösen und eine neue Gemeinde gründen.

Wie die neue Gemeinde heißen wird (St. Johannes oder St. Brictius oder Christi Verklärung) und welche der drei Kirchen somit die neue (und natürlich einzige) Pfarrkirche sein wird, darüber werden wir izu Beginn des Jahres 2009 beraten.
Dieser Schritt der Fusion ist sicher für viele aus unseren Gemeinden sehr schmerzlich, weil die vertraute Gemeinde nicht mehr Pfarrgemeinde sein wird, sondern eben in der größeren Einheit der neuen Pfarrgemeinde aufgeht.
Aber angesichts der Fakten – abnehmende Priesterzahlen, abnehmende finanzielle Mittel – ermöglicht die Fusionsentscheidung unserer Gremien, dass wir, die Mitglieder unserer jetzigen drei Gemeinden, auch weiterhin als katholische Pfarrgemeinde im Kölner Norden unser Gemeindeleben gestalten und unseren Glauben leben können.
Denn ganz gleich, welche der drei bisherigen Pfarrkirchen die neue Pfarrkirche sein wird, alle drei Kirchen behalten ihre Namen und sind wie bisher die Orte, an denen sich die Gemeinde zum Gottesdienst und zum Empfang der Sakramente trifft.
Auch die drei Pfarrbüros bleiben erhalten.
Und das Leben der Gemeinde am Ort bleibt erhalten, was allerdings entscheidend von den Gemeindemitgliedern abhängen wird. Denn wir werden neben dem einen Kirchenvorstand und dem einen Pfarrgemeinderat Ortsausschüsse bilden, in denen sich auch nichtgewählte Gemeindemitglieder engagieren können und müssen. Diese Ortsausschüsse werden sich besonders darum kümmern, dass das Leben am Ort nicht zum Erliegen kommt. Ziel muss ein vernünftiges Miteinander der einen Pfarrgemeinde mit den drei Kirchorten (= die drei jetzigen Gemeinden) sein. Darüber muss in den nächsten Monaten noch viel überlegt und gesprochen werden.
Die Wahl des einen Pfarrgemeinderates für das Gebiet der bisherigen drei Gemeinden findet am 7./8. November 2009 statt. Bis dahin werden die beiden jetzigen Pfarrgemeinderäte intensiv zusammenarbeiten.
Wann die Wahl des neuen Kirchenvorstandes der neuen Gemeinde stattfindet, steht noch nicht fest. Über den genauen Zeitpunkt der Kirchenvorstandswahl werden unsere Gemeinden natürlich frühzeitig informiert.
Im Zusammenhang mit dieser Fusionierung zu einer neuen Gemeinde werden dann auch in den bisherigen drei Gemeinden Pfarrversammlungen stattfinden, zu denen rechtzeitig eingeladen wird.
Wenn weitere Schritte getan werden, werde ich Sie natürlich sofort informieren.




Stand dieser Information: 26. September 2008